Donnerstag, 31. März 2022

Neues aus dem HVV Eisenbach

Die ausgeschiedenen und die neuen Vorstandsmitglieder mit Bürgermeister im Gruppenbild.
Foto: Ruth Weitz

Der Heimat- und Verkehrsverein Eisenbach hat in diesem Jahr 70-jährigen Geburtstag. Als langjähriges Mitglied und rasende Reporterin nehme ich gerne an Veranstaltungen teil und berichte darüber. Am vergangenen Sonntag fand die Jahresversammlung mit Neuwahlen statt. Jürgen Giegerich, der den Verein 26 Jahre lang leitete, hat nicht mehr kandidiert. Das hatte er schon im Vorfeld angekündigt. Von den Jahren im Amt wurde er nur noch von Kassier Alfred Frank. Er hatte 32 Jahre die Finanzen des Vereins gehütet und dokumentiert. Alles andere ist im Bericht nachzulesen, der in »Unser Echo« erschienen ist.

Freitag, 11. März 2022

Flowerpower mit Frauenpower am Weltfrauentag



Flowerpower- sag's mit Blumen, so die Aktion von Fairtrade Deutschland zum internationalen Frauentag am 8. März 2022, die vom Steuerkreis Obernburg umgesetzt wurde. Ruth Weitz, Leiterin des Steuerkreises, hatte ihre Stadtratskolleginnen dazu aufgefordert, mit ihr zusammen fair gehandelte Rosen vor dem Obernburger Rathaus und in der Römerstraße zu verteilen. Von links auf dem Bild die drei Stadträtinnen Heidi Weber, Hedi Bast und Ruth Weitz, die Nemaninga Faschingsprinzessin Muna Adem und Stadträtin Katja Heinz.
Foto: J. Preißer

Beim Verteilen der fair gehandelten Rosen am internationalen Frauentag unter dem Motto »Flowerpower« hatte Petrus viel Sonnenschein beschert. Es war eine fraktionsübergreifende Aktion der Stadträtinnen in Obernburg mit Heidi Weber, Hedi Bast, Ruth Weitz und Katja Heinz. Dabei ist hervorzuheben, dass Nemaninga-Faschingsprinzessin Muna Adem und zwei ukrainische Frauen mit Rosengeschenken erfreut werden konnten. Die Passantinnen, die fair gehandelte Rosen überreicht bekamen, zeigten sich ebenfalls höchst erfreut. Leider konnte Stadträtin und dritte Bürgermeisterin Jessica Klug aus beruflichen Gründen nicht dabei sein. 

Freude in den Obernburger Kitas über Fairtrade-Rosen


Stadträtin Hedi Bast hatte in Stellvertretung von Dietmar Fieger, Rathauschef und Mitglied des Marketingvereins, Rosen an das Personal in den Kitas als Wertschätzung für die geleistete Arbeit und die fürsorgliche Betreuung der jüngsten Bürger Obernburgs verteilt.
Hier einige Schnappschüsse, die Hedi Bast angefertigt hat.





Geschlechtergerechtigkeit angemahnt

Auch am Nachmittag war Hedi Bast dabei, als die Stadträtinnen am Rathaus und in der Römerstraße Passantinnen mit einem Rosengeschenk erfreuten und über den fairen Handel aufklärten. 
Maßgeblichen Anteil an der Organisation dieser Aktion hatten Petra Schumacher, die im Obernburger Rathaus Ansprechpartnerin für Fairtrade ist und Birgit Lapresa vom Büro des Bürgermeisters. Leiterin des Steuerkreises Fairtrade und Stadträtin Ruth Weitz wies noch einmal explizit auf die Benachteiligungen von Frauen, nicht nur in Afrika, hin und bedankte sich bei allen, die mitmachten und bei der Stadt Obernburg für die Finanzierung des Projekts.


Fair gehandelte Rosen und Infos über den
fairen Handel.
Foto: Katja Heinz

Selfie mit zwei Stadträtinnen.
Foto:Katja Heinz



Hier der Bericht im Main-Echo vom 10. März 2022
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Mittwoch, 2. Februar 2022

Fair gehandelte Rosen zum Valentinstag

 

Frauen in Ostafrika verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit fair gehandelten Rosen, die unter umweltfreundlichsten Bedingungen angebaut und vermarktet werden.
Bildquelle: Fairtrade Deutschland e.V.

Obernburg bewirbt sich als Fairtrade-Town und setzt sich auf lokaler Ebene für faire globale Handelsbedingungen ein. Die Fairtrade-Aktion »Flower-Power« ist zugleich Anlass, in der Corona-Pandemie etwas Farbe und Freude zu verbreiten. So bietet sich am 14. Februar zum Valentinstag in den Geschäften und in der Gastronomie an, fair gehandelte Rosen an Kunden und Gäste zu verteilen. Aber auch Menschen, die sich am Valentinstag beschenken wollen, wird empfohlen, Rosen aus fairem Handel zu kaufen. Sie gibt es mittlerweile in fast allen Blumengeschäften und sogar in verschiedenen Supermärkten. Der Steuerkreis Fairtrade in Obernburg ruft dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Bereits während der Fairen Woche im Herbst 2021 waren Petra Schumacher als Ansprechpartnerin in der Stadtverwaltung, Bürgermeister Dietmar Fieger und Stadträtin Ruth Weitz als Leiterin des Steuerkreises Fairtrade zweimal während des Wochenmarktes vor dem Rathaus in Obernburg präsent, um fair gehandelte Rosen zu verteilen und darüber aufzuklären. Sie betonen übereinstimmend: »Es war ein toller Erfolg und die Leute haben sich gerne über Fairtrade informieren lassen«.

Blumen sind das ganze Jahr über eine schöne Geschenkidee – besonders, wenn sie fair gehandelt sind. Über faire Blumen freuen sich neben den Beschenkten vor allem diejenigen, die die Blumen anbauen. „Mit jedem Strauß fairer Rosen unterstützen Verbraucherinnen und Verbraucher einen nachhaltigen Anbau“, erklärte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender bei TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland). „Fairtrade-Farmen erfüllen eine Reihe von Umweltkriterien wie eine wassersparende Bewässerung und einen streng regulierten Einsatz von Pestiziden. Außerdem profitieren die Beschäftigten von festen Arbeitsverträgen, Arbeitsschutz und Mindestlöhnen. Sie lernen, sich in Gewerkschaften zu organisieren und ihre Rechte selbstbewusst einzufordern“, so Overath weiter. Etwa 80 Prozent der in Deutschland verkauften Rosen werden aus ostafrikanischen Ländern wie Kenia, Äthiopien oder Tansania importiert. Tausende Angestellte sind dort mit der Aufzucht, der Ernte, dem Zuschneiden und Verpacken der Schnittblumen beschäftigt.
Quelle: Fairtrade Deutschland

Weitere Informationen unter dem Link https://www.fairtrade-deutschland.de/aktiv-werden/aktuelle-aktionen/rosenaktion-2022

Übrigens will sich die Stadt Obernburg mit dem Steuerkreis Fairtrade vor dem Weltfrauentag, der am 8. März stattfindet, mit einer Rosenaktion beim Wochenmarkt am 4. März bei der Aktion »Flower-Power« beteiligen. 

Mittwoch, 19. Januar 2022

Obernburger Heinrich Vad feiert 101. Geburtstag

 

Freude über die Glückwünsche von Ruth Weitz beim 101. Geburtstag

Am 18. Januar 2022 feierte der Obernburger Heinrich Vad seinen 101. Geburtstag und empfing zahlreiche Glückwünsche in seinem Haus sowie schriftlich und per Telefon. Er ist einer der ältesten Bürger der Römerstadt.
Der Jubilar ist zwar gesundheitlich angeschlagen und wird von einem professionellen Pflegedienst versorgt. Aber geistig ist er noch fit. Seine Betreuerin Sonja Schmidl hatte gemeinsam mit ihrem Ehemann Hans die Geburtstagsfeier organisiert und ist auch sonst immer zur Stelle, wenn Bedarf besteht.
Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Obernburg-Eisenbach-Mömlingen Ruth Weitz überbrachte bereits am Dienstagvormittag persönlich die Glückwünsche mit einem Geschenk fürs leibliche Wohl aus dem Eine-Welt-Laden in Mömlingen. Heinrich Vad ist langjähriges SPD-Mitglied. Er vor zwei Jahren für 60-jährige Treue zur sozialdemokratischen Partei ausgezeichnet.
😃

Mittwoch, 22. Dezember 2021

Schöne Weihnachten und alles Gute in 2022

 



Geplant wurde die Wendelinuskapelle am Salztrög in Obernburg vom ortsansässigen Architekt Anton Fischer. Er erhielt 1985 den Auftrag von der  Kirchenverwaltung. Die Baukosten wurden damals auf rund 250 000 D-Mark geschätzt. Der erste  Spatenstich nahm der damalige Pfarrer Wendelin Lieb  am 20. Oktober1985 vor. Die offizielle Einweihung fand ein Jahr später statt. Die Aufträge für die Gewerke  erhielten verschiedene Obernburger Firmen. Mehr dazu auf der Seite des Heimat- und Verkehrsvereins Obernburg

Mittwoch, 4. August 2021

Stadtführungen für einen guten Zweck

Spendenübergabe von rechts von Stadtführerin Ruth Weitz (rechts)
an Christa Sauer (Mitte) und Chris Katholi vom Café fifty.
Foto: B. Riebel


Mittlerweile gibt es ein neues Format für die Stadtführungen »Obernburg mit langen Wimpern«. Das Konzept der politischen Stadtführung erfreut sich eines regen Zuspruchs. Es werden die politischen Verhältnisse der Vergangenheit der Gegenwart gegenübergestellt sowie das Frauenbild in den unterschiedlichen Epochen beleuchtet. Da es sich um ein interaktives Angebot handelt, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Beiträge beisteuern und auch Fragen stellen. Bereits zweimal führte die Autorin und freie Journalistin Ruth Weitz bisher Gruppen auf Basis ihres Stadtführers durch die Römerstadt und sammelte Spenden von insgesamt 220 Euro.

Neben dem inklusiven Kinder- und Jugendcircus Blamage und dem Verein Children of Bangem freut sich Monika Keller über die Spende für ihre Wildvogelauffangstation.
Foto: G. Keller


Stadtführung als Geburtstagsgeschenk


Dank der Lockerungen in der Corona-Pandemie waren diese informativen Spaziergänge durch die Altstadt von Obernburg nun möglich. Es sind bereits zwei weitere Führungen in den nächsten Wochen vorgesehen. Am 21. Juli hatte eine Familie mit sechs Personen die Führung als Geburtstagsgeschenk gebucht und 70 Euro für das Sozialcafé fifty in der Obernburger Römerstraße gespendet. Den Betrag hat Ruth Weitz dann vergangene Woche an Chris Katholi und Christa Sauer überreicht.
Die Spende bei der vom SPD-Ortsverein angebotenen Führung am 11. Juli zu je 50 Euro ging an drei Organisationen: Children of Bangem, Circus Blamage und die Wildvogelauffangstation von Monika Keller in Eisenbach. Insgesamt 143 Euro waren hier eingegangen. Ruth Weitz hatte den Betrag auf 150 Euro aufgestockt.
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!

Buchungen für die politische Stadtführung »Obernburg mit langen Wimpern« können direkt bei Ruth Weitz vorgenommen werden, per E-Mail: post@ruthweitz.com oder per Telefon 06022/30450. Es ist auch daran gedacht, eine öffentliche Stadtführung im Oktober anzubieten, an der Interessierte teilnehmen können. Der Termin wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Sonntag, 16. Mai 2021

Obernburg auf dem Weg zur FairTrade-Kommune

Das FairTrade-Siegel für fairen Handel.
Foto: Pixabay.com

Mit einen Online-Treffen per Skype am Mittwoch, 12. Mai 2021 wurde der zweite Schritt zur Zertifizierung Obernburgs zur FairTrade-Kommune abgeschlossen. Der in dem Online-Meeting benannte Steuerkreis wird sich nun darum kümmern, weitere Akteurinnen und Akteure mit einzubinden, die FairTrade-Produkte anbieten oder anbieten wollen. Eingeladen dazu hatte Stadträtin Ruth Weitz, die 2020 neu ins Gremium gewählt wurde und sich nach der Neubesetzung des Arbeitskreises Ende 2020 in einer Stadtratssitzung bereit erklärt hatte, die Zertifizierung voranzutreiben.

Wofür FairTrade steht


Das FairTrade-Siegel steht für fair angebaute und gehandelte Produkte aus Entwicklungsländern, bei dem alle Zutaten zu 100 Prozent unter FairTrade-Bedingungen gehandelt sind und physisch rückverfolgbar sind, wie zum Beispiel bei Kaffee oder Bananen. Mittlerweile sind auch Produkte aus regionalem Anbau (vorzugsweise ökologisch erzeugt) in die Aktivitäten einer FairTrade-Kommune einbezogen. Das Schlagwort »fair und regional« ist zu einem Begriff für viele Bürger geworden. Im dritten Schritt nach Gründung der Steuerungsgruppe sind die Produkte und die Anbieter*innen zu recherchieren.

Mehr dazu: https://www.fairtrade-towns.de/mitmachen/kriterien/produkte

Die Historie


Der Antrag von Stadtrat Ansgar Stich (Bündnis 90/Die Grünen), die Zertifizierung als FairTrade-Kommune anzustreben, wurde am 16. Oktober 2019 gestellt. Mit Beschluss vom 24. Oktober 2019 stimmte der Stadtrat dem Vorhaben zu. Nach einem ersten Treffen mit den Mitgliedern des vom Stadtrat eingesetzten Arbeitskreises wurde ein weiterer Termin im April 2020 festgelegt, der aber am Lockdown wegen der Corona-Pandemie scheiterte. Als Folge der Neuwahl des Stadtrats und bedingt durch das Ausscheiden von Ansgar Stich aus dem Stadtrat wurde in einer Stadtratssitzung Ende 2020 ein neuer Arbeitskreis eingesetzt:
Für die CSU: Stadtrat Dr. Armin Bohnhoff, für die Aktive Liste: Stadträtin Katja Heinz, für die Freien Wähler: Stadträtin Hedi Bast, Für Bündnis 90/Die Grünen: Stadtrat Roland Arnold, für die SPD: Stadträtin Ruth Weitz. Weiterhin sind im Arbeitskreis vertreten Bürgermeister Dietmar Fieger als Vorsitzender des Stadtmarketingvereins sowie Petra Schumacher als Mitarbeiterin des Stadtverwaltung.

Die Steuerungsgruppe

Hedi Bast, Bereich Politik (Stadträtin Freie Wähler)
Dr. Armin Bonhoff (Cluster Wirtschaft als Unternehmer/ Politik als Stadt- und Kreisrat)
Dietmar Fieger (Bürgermeister und Stadtmarketingverein)
Matthias Langer (Rektor Johannes Obernburger- Grund- und Mittelschule)
Andreas Marquart (Missionsverein Eine Welt, caritative Einrichtung)
Stefan Meyer (ev. luth. Kirchengemeinde)
Prosper E. Nokwe (Verein Children of Bangem/Kamerun, caritative Einrichtung)
Petra Schumacher (Stadtverwaltung)
Ruth Weitz (Handel, Wirtschaft/Politik/Presse – Verlegerin, Stadt- und Kreisrätin)
Andreas Wolfstetter (Einzelhandel, Intersport)
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Das Café fifty, vertreten durch Chris Katholi (Sozialcafé, bereits FairTrade zertifiziert) wird zumindest bei den Akteur*innen dabei sein. Chris Katholi kann selbst nicht in der Steuerungsgruppe teilnehmen und fragt bei einem Kollegen nach, der aber zurzeit krank ist.

Zur Leitung und Ansprechpartnerin wurde einstimmig Ruth Weitz bestimmt, als zweite Ansprechpartnerin (Stadtverwaltung), Petra Schumacher (einstimmig). Sie hatte ihre Bereitschaft telefonisch erklärt.